Maßnahme FIDO

PAUL MAGEE
Topic AwarenessDevelopmentDesignSafety and securityWomen needs in transport New technologiesParticipation cultureNew mobility formsShared modes of mobility

Wir haben begonnen, mehr über die Beziehung zu Drohnen und anderen autonomen Lieferdiensten nachzudenken. Vor allem der ästhetische Aspekt ist eine Herausforderung, aber auch das Verhalten, das mechanistisch erscheinen mag und auf das man sich nur schwer verlassen oder vertrauen kann.

Indem wir mit dem Sinn für Zoomorphismus experimentierten, der es uns manchmal erlaubt, physische Tiermerkmale mit einem Objekt in Verbindung zu bringen, stellt FIDO die Beziehung dar, die man oft dem Betreuer eines Hundes zuschreibt. (Siehe Abbildung 1).

FIDO ist ein vierrädriger, selbstfahrender Trageassistent für ein kleines bis mittleres, wahrscheinlich tägliches Geschäft. Das Design von FIDO soll eine Reihe von diskreten Sensortechnologien integrieren, die das Gebiet abtasten, um einen Aufprall zu verhindern, und die sich an unterschiedliche Geländeformen anpassen. Es handelt sich um eine Mainstream-Technologie, die möglicherweise auf Niedrigenergie-LIDAR basiert und häufig in Fahrzeugen eingesetzt wird. Die physische Form von FIDO umfasst eine zentrale, vertikale blaue LED, die die vordere Abtastfläche kennzeichnet, während eine horizontale rote LED dieselbe Funktion am Heck erfüllt (unter Verwendung der bekannten Bremslichtfarbe). Diese LED-Funktionen können auch als Beleuchtung dienen. (Siehe Abbildung 2)

Das Wort Fido wird als Bezeichnung für einen Haushund verwendet, und tatsächlich hat "Fido" seinen Ursprung im Lateinischen, was auf die Bedeutung von Vertrauen schließen lässt. Das brachte uns auf die Idee, dass das Vertrauensverhältnis zwischen dem Gerät, seiner Bedienung und dem Benutzer eigentlich recht vertraut und daher leicht zu verstehen sein könnte.

Anstatt ein System zu entwerfen, das wie ein Hund aussieht, wurde die Form vereinfacht und auf das Wesentliche dieser Haltung, Größe und gehorsamen Vertrautheit reduziert. Die Haltung des Designs von FIDO ähnelt der eines stehenden Hundes, mit aufgestellten Beinen und erhobenem Kopf, bereit, den Anweisungen treu zu folgen. Die Form von FIDO basiert auf einem offenen Bogen mit seitlichem Zugang, um Einkaufsbehälter sicher zu platzieren. Die Oberseite ist schmaler als die Grundfläche, was den Zugang und die Entnahme der Behälter erleichtert. Dieser Übergang von der breiteren Basis zur schmalen Oberseite kommt der Gesamtstabilität des Geräts zugute - und schafft zwangsläufig mehr Freiraum für die Momente, in denen fido jemanden mit auf eine Spritztour nimmt.

Das Konzept von FIDO sieht eine Interaktion mit dem Point of Sale (POS) des Einzelhandels vor, wo entweder:

  1. Kundeneigene Behälter können mit Waren beladen werden,
  2. Der Einzelhändler kann als Teil des Dienstes (und zusätzlich als Marketinginstrument für den Dienst) Markenbehälter aufladen.

FIDO würde auf der Grundlage der Kenntnisse des Einzelhändlers über den Kunden einen Zielort erhalten und dann am POS die Wahl zwischen folgenden Anweisungen haben: 1. Zu einer bestimmten Zeit zu einem Zielort zu fahren, um dort zu liefern, oder 2. Den Kunden gehorsam auf seinem eigenen Weg zu begleiten - FIDO bleibt in der Nähe. In diesem Fall wäre eine Bluetooth-Kommunikation am einfachsten. Es könnte jedoch von Vorteil sein, wenn FIDO auf Sprachbefehle des Kunden reagieren würde (siehe Abbildung 3), die wiederum am POS durch Schlüsselwörter definiert werden könnten - was die Interaktionsebene weiter erhöhen würde.

Sobald die Einkäufe geliefert wurden, kehrt FIDO an den POS des Einzelhändlers zurück, um sich aufzuladen und gehorsam auf weitere Anweisungen zu warten. Braver Hund, FIDO! (Kekse sind nicht erforderlich)

Available translations

Give us your opinion

Evaluating the contribution

Gallery

  • fido_image_3-01.jpg fido_image_3-01.
  • fido_image_1-01.jpg fido_image_1-01.
  • fido_image_5-01.jpg fido_image_5-01.
  • fido_image_2-01.jpg fido_image_2-01.
  • fido_image_4-01.jpg fido_image_4-01.

Comments
Jump to comment-234
MIREIA CALVO

8 months ago

Parece una buena solución para aplicar en aeropuertos, estaciones de tren y autobús. En esta aplicación puede ser interesante habilitar la parte superior para llevar las maletas más grandes y algún método para que no caigan. 

Jump to comment-232
EGLE KALASNIKOVAITE

8 months ago

Very interesting! Have a question: are there any measures regarding thefts and vandalism? Thanks

Jump to comment-2
PAUL MAGEE

8 months ago

Thankyou Egle. Well, yes in the sense that it is operated by a shopping service and the user would need to identify a 'delivery' location. Fido wouod then return to its origin. So far we have  focussed on the relationship with the service but would be interested to explore how vandalism might be avoided (or limited) - perhaps as a behavioural element of the system? 

Jump to comment-222
JANET SAUNDERS

8 months ago

What an interesting idea! I can see this being attractive to people who fancy a walk to the supermarket but dont want to struggle home with the shopping, or if you need to use a walking stick/frame and cannot carry bags. I have a concern about security of the drone and vandalism but this needs to be assessed in the light of other similar models like the robot delivery vehicles already in place. 

Jump to comment-2
JANET SAUNDERS

8 months ago

Perhaps it could have a small wagging tail!

Jump to comment-2
PAUL MAGEE

8 months ago

Thankyou Janet. Yes, I think its about reframing the idea of 'drone' or 'autonomous service' into something freindfly and more approachable. That relationship may change the way that people behave around Fido.

Jump to comment-171
PAUL MAGEE

9 months ago

More details on the interaction method at Point of Sale (POS) to come. Watch this space!

The TInnGO project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no 824349.
Copyright © 2019 TInnGO. Designed and Developed by LGI